„BERG heil“  Interpretationen alpiner Klischees

 

„Berg heil“. Der überlieferte Bergsteigergruß aus einer heilen Welt. Gibt es sie noch? Oder wird alles erdrückt von Massenansturm, Konsumverhalten und touristischer Rendite? „Ich wollte jedenfalls nicht die hundertste Reportage machen. So nach dem Motto: Ich geh jetzt in ein Skigebiet und fotografier ein paar Schneekanonen und ein paar Lifte und heb dann den Zeigefinger...“. Uli Wiesmeier begab sich auf eine Spurensuche in 18 Bildern. Eine Suche nach Neuland für seine eigene künstlerische Ausdrucksweise im besonderen und für die Bergfotografie ganz allgemein. Zu sehen sind nun die außergewöhnlichen Inszenierungen alpiner Klischees. Von „Alpenglühen“ bis „Hüttenzauber“, von „Helden der Berge“ bis „Bergnot“. Der Mensch kommt in Wiesmeiers BERG HEIL nicht gut weg. Er ist kein Held auch wenn ein Triptychon so überschrieben ist. Meist ist er eine tragische Figur, ein Verlorener oder ein Verlierer. „Aber Verlierer“, so Uli Wiesmeier, „sind wir alle, wenn wir so weiter machen.“ Für BERG HEIL hat Wiesmeier die Suggestivkraft der Werbefotografie genutzt. Gleichzeitig aber stellt er die gewohnten Werbebotschaften auf den Kopf und führt somit das Ganze ad absurdum. „In der Werbefotografie dreht sich fast alles um die Sonnenseite des Lebens. Zuviel Sonne ist aber ungesund. Da kommt bei mir das Verlangen nach schattiger Realität immer ganz von selbst.“ Das Ergebnis ist eine – satirische – Bestandsaufnahme dessen, was sich in den Bergen – und in der Gesellschaft – heute abspielt. Aber Wiesmeiers Satire ist eine dünne Glasur. Darunter lauern die Abgründe...         

 

Stefan König für das Alpine Museum München

 

  

Alle Bilder AUS der Serie "BERG heil" sind käuflich zu erwerben.

 

Format: 100cm x 150cm 

 

Auflage: 10 Exemplare, signiert, nummeriert

 

Technik: Lambda fotografischer Abzug auf Aludibond kaschiert

 

Rahmen: Schattenfugenrahmen aus IlombaHOLZ, schwarz natur - Sondergrößen möglich

 

Preisanfragen bitte an  photo@uliwiesmeier.com